FLAT DESIGN – Vorteile und Nachteile

18. August 2013

Flat Design ist nicht nur ein visueller Trend: Die digitalen Anwendungen werden immer komplexer und die Displays von Endgeräten kleiner. Ein neues Interface Design müsste her – klar, flach, schnörkellos, also minimalistisch. Flat Design heißt nichts anderes als eine Reduzierung der Gestaltungselemente.

Farbige Verläufe, Schatten, abgerundete Ecken, Ebenen haben ausgedient. Große flache Farbflächen, klare Icons, sorgfältige Typographie kommen zum Einsatz. Klingt praktisch und pragmatisch, aber in welchen Fällen kann es problematisch werden?

Contras

Wie in jedem Business: Es kommt auf die Zielgruppe an.

Flache Gestaltungselemente können aus ergonomischer Sicht problematisch sein. Wenn Plastizität bei den Buttons und Klickflächen fehlt, werden z. B. ältere Menschen irritiert sein, wohin sie auf der Website klicken müssen. Auch Inputfelder ohne Innenschatten lassen sich nicht mehr eindeutig erkennen.

„Almost Flat Design“

Das Konzept zu Flat Design stammt von Microsoft und war genau das Gegenteil von Apples Ansatz des Skeumorphismus (Nachahmung der Realität). Und Google hat wieder beide Welten verbunden, indem es seine Applikationen in einem „Almost Flat Design“ relauncht hat. Die puristischen Prinzipien des Flat Designs wurden eingesetzt, die Bedienflächen, z. B. Buttons, haben aber trotzdem Highlight-Effekte oder Schatten in subtiler Art behalten. Die kommende Version des iPhone- und iPad-Systems iOS folgt dem Trend, und damit nimmt auch Apple Abschied vom Skeumorphismus.

„Almost Flat Design“ – fast Flat Design könnte auch für Ihr Unternehmen eine Lösung werden, wenn Sie auf ästhetisches, minimalistisches Design setzen möchten, trotzdem aber auf die Nutzerfreundlichkeit der Website Acht geben.

 

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